B U S I N E S S

ZUR PERSONAL BRAND FINDEN


IMPULSE ZU PERSONAL BRANDING VON KINGA KATHARINA SLOTA

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Wie wir unsere Personal Brand finden

Was möchtest du in die Welt bringen? Es ist schon länger her, dass mir diese Frage gestellt wurde. Und ich muss gestehen, ich wusste erst nicht wie ich damit umgehen sollte. Bis heute erscheint mir diese Frage schier unlösbar. Sich darüber klar zu werden, klingt für mich nach einer Lebensaufgabe.

So oder so, sie lies mich nicht los. Selbstverwirklichung, Purpose, Why. Wie findet man zu sich selbst, wenn man so vielseitig interessiert ist wie ich? Wie schafft man es, für etwas wahrgenommen zu werden? Haltung zu zeigen und eine fokussierte Persönlichkeit zu sein? Denn Fokus und Why ist es doch, was uns bekanntlich auch in solch ungewissen und komplexen Zeiten wie der aktuellen Krise, Sinn und Orientierung verspricht.

Nehmt euch Zeit

Herauszufinden wofür man steht ist der erste und wichtigste Schritt im Personal Branding. In der Tat aber auch der schwierigste. Nehmt euch Zeit dafür und seid euch vor allem darüber im Klaren, dass ihr zwischenzeitlich auch nachjustieren dürft und sollt. Seinen Purpose definiert man nicht über Nacht, es ist ein Prozess.

Wer sind eure ganz persönlichen Rolemodels?

Welche Menschen beeindrucken dich und warum? Was findest du an ihnen besonders? Oft sind es Menschen, die Überzeugungen vertreten und sagen, was sie denken, ohne jedem gefallen zu wollen. Menschen, die 100% zu dem stehen, wer sie sind. Die Kongruenz zwischen ihren Worten und Taten macht sie zu authentischen und glaubwürdigen Persönlichkeiten. Es geht nicht darum möglichst vielen Menschen zu gefallen. Viel eher geht es darum zu definieren, was uns einzigartig macht und hier unsere Energie einfließen zu lassen. Dies zu erkennen hilft dabei unangepasst zu sein und den eigenen Purpose nicht nach äußeren Einflüssen und Trends zu gestalten, sondern von innen heraus. Nur so bringt er uns in unsere eigene Kraft.

Findet eure Herzensthemen

Welche Meinungen vertrittst du vehement? Welche Themen treffen dich besonders emotional? Bei welchen Themen vergisst du um dich herum die Zeit? Was mögen andere an dir? Wo liegen deine Stärken, was kannst du besonders gut? Stellt euch all diese Fragen. Fragt sie aber auch Menschen in eurem Umfeld, die euch gut kennen und denen ihr vertraut. Aber denkt auch daran: ihr müsst und sollt nicht zu allem eine Meinung nach Außen tragen.

Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Eine Frage, die mir persönlich aktuell besonders schwer fällt. Beginnt man den Prozess der bewussten Selbstfindung erst einmal, fühlt man sich verlorener als zuvor. Freiheitsliebende Menschen fühlen sich von dieser Frage vermutlich sogar einschränkt. Versucht euch davon freizumachen. Es geht nicht darum, dich einzuengen oder einen Weg in Stein zu meißeln. Ganz im Gegenteil, es geht darum, deinen Wünschen für dich einen Schritt näher zu kommen.

Frag dich also, was deine Ziele sind. Was möchtest du erreichen im nächsten Jahr? In den nächsten 5 Jahren? In 10 Jahren? Versuch dabei auch zu träumen und deinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Manchmal ist es im Nachhinein verblüffend zu sehen, was in einem Jahr bereits alles passieren kann. Doch nur dann, wenn du klar bist was deine Träume sind, kannst du dein Leben aktiv gestalten.

Definiere deine öffentlichen Talking Points

Wer mich kennt, der weiß, meine Privatsphäre ist mir heilig. Für mich bedeutet Personal Branding daher vor allem Schutz. Eine klare Definition, was ich in der Öffentlichkeit preisgebe. Worüber spreche ich in welcher Rolle? Was möchte ich auf welcher Plattform und in welchem Kreis teilen und was nicht? Maximal 3 bis 4 Themen reichen hier, damit man euch leichter für ein Thema wahrnimmt. Das bedeutet keineswegs, dass ihr all eure Interessen über Bord werfen sollt, ihr müsst eben nur nicht alles preisgeben.

In dem Moment, in dem ihr euch die Frage stellt, was ihr beispielsweise euren Kollegen oder via Social Media kommunizieren möchtet und wozu ihr euch wiederum nicht äußern wollt, seid ihr viel freier. Ein ganz typisches Thema sind dabei z.B. die eigene Beziehung, Kids und Familie.

Ausprobieren

Schlussendlich hilft es am besten, einfach auszuprobieren. Übt euch darin. Probiert verschiedene Dinge aus. So merkt ihr am allerbesten, was sich natürlich und gut anfühlt. Worin ihr euch selbst authentisch und sicher fühlt. Und fast noch wichtiger: Was euch nicht taugt.

"Personal Branding birgt unglaublich viel Potenzial. Also warum sollten wir es nicht nutzen?"

K I N G A K A T H A R I N A S L O T A

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