B U S I N E S S

THE TOP DESK


OFFICE ESSENTIALS MIT KINGA KATHARINA SLOTA

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Im Homeoffice mit Kinga

Als wir euch vor über einen Jahr Inspirationen für den Schreibtisch vorstellten ahnten wir noch nicht, wie sehr uns das Thema in den nächsten Monaten begleiten würden. Wer hätte gedacht, das Nummer 1 - 12 auf unserer Shopping Wishlist Produkte für's heimische Arbeitszimmer sein würden? In unserer Reihe THE TOP DESK präsentieren wir euch regelmäßig Office Essentials der Community. Und nicht nur das, wir nehmen euch mit in verschiedene Berufsrealitäten, sprechen über den Office Alltag, Routinen, Looks, Hacks und Branchen Insights. Den Anfang macht Kinga: In ihrer Doppelrolle als Marketing Managerin in der B2B Kommunikation eines Medienkonzerns und Co-Gründerin von Daere arbeitet sie derzeit 5 Tage die Woche aus dem Wohnzimmer heraus. Zukünftig heißt es für die Wahlberlinerin pendeln zwischen Hamburg, Köln und Berlin.

Chef-Redakteurin Brigitte Huber im Gespräch mit Julia Jäkel, CEO Gruner und Jahr, zu Female Empowerment und der aktuellen Brigitte Studie.

Was machst du beruflich?

Mein Herz schlägt für Storytelling, Zeitgeist und Medien. Und ich habe das Glück, dass ich diese Leidenschaft beruflich voll einbringen kann. Als Marketing Managerin verantworte ich die B2B Produkt Kommunikation eines Medienkonzerns in den Branchen Fashion, Beauty und Health. Nebenberuflich engagiere ich mich mit DAERE für die Selbstbestimmung von Frauen, eine Herzensangelegenheit, die ich zusammen mit meiner Partnerin Annika Rogge ins Leben gerufen habe und mit der nicht nur ich, sondern wir alle gemeinsam wachsen.


Wie sieht dein Office-Alltag aus?

Von Content-Produktionen bis Events (live und digital) ist alles dabei, was zur Marketing-Disziplin Kommunikation gehört. Die meiste Zeit sitze ich allerdings am Schreibtisch. Es hat sich eingependelt, dass ich von Montag bis Mittwoch sehr viele Koordinations- und Abstimmungsmeetings habe, die zweite Wochenhälfte nutze ich für Deep-Work.

Was finden wir auf deinem Schreibtisch?

Je nachdem - ein Macbook oder Microsoft Surface. Definitiv aber eine Apple Tastatur und Maus. Ich bin ein sehr Ästhetik-verliebter Mensch und verbringe unglaublich viel Platz am Schreibtisch - schöne Tools machen mir einfach Spaß.

Daneben findet sich bestenfalls so wenig wie möglich auf dem Tisch: Projektplaner, Duftkerze, Blumenvase, Tee und ein kleines Täschchen gefüllt mit Beauty Essentials.

Welches Teil schafft es auf deine Office-Wishlist?

Genau genommen sind es sogar drei Teile, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie brauche: ich träume von einem Glas-Schreibtisch, einem Vitra Bürostuhl und einem iMac. Allerdings auch von einem eigenen Arbeitszimmer und einer neuen Wohnung. Bevor ich investiere, warte ich also lieber ab, ob meine Wünsche auch post-Covid Bestand haben.


Power oder Chill-Look?

Mein Look transportiert wie ich mich fühle - oder fühlen möchte. Für gewöhnlich seht ihr mich deshalb im Powerlook, mein Signature Piece ist vermutlich der Blazer. Im Homeoffice kombiniere ich ihn auch gern zur bequemen Yoga-Leggings. Nicht besonders abwechslungsreich, da ich mich ungern von Trends verleiten lasse, aber ich selbst komme damit sehr gut zurecht. Meine Lieblingslabels sind Totême, Céline (by Phoebe Philo), House of Dagmar und Nove.


karaffe ARKET (ähnlich hier) | duftkerze BYREDO | vase ALT | projektplaner MOLESKINE

Home- oder Office?

So sehr ich die Vorzüge von Homeoffice genieße, die Dynamik echten Austauschs bleibt für mich mindestens so unersetzlich wie spontane Begegnungen in der Kaffee-Küche. Die aktuelle Entwicklung ist für mich dennoch längst überflüssig und zeigt was passiert, wenn wir uns zu lang in unserer Komfortzone bewegen: die Angst vor Unbekanntem blockiert unsere Innovationskraft. Ich bin unglaublich gespannt wie der Arbeitsplatz der Zukunft aussehen wird, eine Mischung aus 50 / 50 - Office / Homeoffice fände ich optimal. Aktuell sind es in meinem Fall 100% Homeoffice.


Chaos oder Ordnung?

Kolleg:innen würden vermutlich schnell antworten, ich sei ein Struktur-Freak. Ich liebe und brauche Struktur, um mich darin frei zu entfalten und all den Input und die Ideen, die in meinem Kopf umherschwirren, im Zaum zu halten. Beruflich jongliere ich zwischen konzeptioneller Arbeit und dem Management verschiedenster interdisziplinärer Projekte und Kampagnen. Struktur, Ordnung und Minimalismus bieten mir den nötigen Halt und Freiraum - egal ob auf dem Server oder Schreibtisch.


Wie organisiert du dich?

Da ich auf drei unterschiedlichen Systemen (Microsoft, Apple und Google) unterwegs bin, suche ich immer noch nach dem perfekten Konstrukt, das sowohl meine Tasks und Termine bei der AdAlliance, bei Daere als auch Privat unter einen Hut bringt. Bisher ist das Wunschdenken.

Womit ich aber grundsätzlich gute Erfahrungen mache:

  • Meetingnotizen verwalte ich digital. Zum einen kann ich schneller Tippen als schreiben, zum anderen profitiere ich von der Suchfunktion und kann sie im Nachhinein nochmal strukturieren.

  • Tasks notiere ich in meinem Projektplaner und zwar an den Tagen, an denen sie bearbeitet werden. So habe ich nicht ständig das Gefühl, etwas zu vergessen.

  • Für große Projekte und wiederkehrende Aufgaben nutze ich Templates in Form von Projektplänen oder Canvas Boards. Das für mich beste Tool - und glaubt mir, ich habe sie alle probiert - Notion. Intuitiv und all-in-one.

glas IKEA | duftkerze BYREDO | vase ALT | kulli CARAN D'ACHE | projektplaner MOLESKINE | in ears URBANISTA

japanische gusseisen teekanne VELAZE | holztablett ARKET | teetasse KOHIKI IPPIKU |


Kaffee oder Tee?

Beides! Und zwar Filterkaffee, schwarz. Und grüner Tee. Plus literweise stilles Wasser.


Wie hältst du dich auf dem Laufenden?

Trends und Branchennews verfolge ich via W&V und Meedia und habe mittlerweile meinen LinkedIn Feed durch aktives Folgen und Entfolgen brauchbar kuratiert (vernetzt euch hier gern mit mir.)

Mein persönliches Faible ist vielleicht etwas nerdy, ich interessiere mich sehr für gesellschaftliche Strömungen und tiefere Marketing- und Soziologie-Insights, weshalb ich mich regelmäßig in den Inhalten der Ad Alliance und des Zukunftsinstituts tümmle.

Aktuell suchte ich zudem den passenden Podcast zum Buch von Andreas Reckwitz "Die Gesellschaft der Singularitäten".

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