S E L F C A R E

WEGE ZUR INTUITION


IMPULSE ZU ENTSCHEIDUNGEN VON HELENA LEENERS

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Wie wir Entscheidungen entkopfen

Als strategische Denkerin ist es manchmal gar nicht so leicht, Entscheidungen zu treffen. Das kann nicht nur ich aus eigener Erfahrung sagen, auch Helena Leeners kann davon ein Lied singen. Denn wenn man all die möglichen Konsequenzen buchstäblich vor sich sieht, ist es schwer „einfach“ auf seine Intuition zu hören.

Helena ist Konzepterin und vereint damit Kreativität mit strategischem Mindset. Ihre Eltern haben ihr bereits früh den Rat gegeben, nicht alles zu zerdenken: „Spring einfach ins Wasser und schwimm - Hauptsache du bewegst dich“. Einer der einfachsten und gleichzeitig kompliziertesten Ratschläge, die sie je bekommen hat.

Mit der Zeit hat sie Wege gefunden, diesen Ratschlag einfacher umzusetzen, um besonders in Alltagssituationen unnötigen Stress zu vermeiden und Energie für die wirklich wichtigen Entscheidungen aufzusparen. Drei davon möchte sie mit uns teilen:

Befreiung durch Mindshift

Zunächst einmal ist es wichtig, die Angst vor Entscheidungen zu verlieren. Dabei helfen mir immer folgende Fragen:

Kann ich mich nicht einfach wieder umentscheiden, wenn es falsch war?

Was ist das Schlimmste, was passieren kann - und wäre das wirklich so schlimm?

Kann das Scheitern auch eine Chance sein?

Meistens komme ich dann zu dem Schluss: Ja, es ist nicht endgültig! So wirklich schlimm sind die Konsequenzen auch nicht! Wenn es die falsche Entscheidung ist, weiß ich immerhin, was ich nicht will.

Durch Münzwurf zur Intuition

So primitiv es vielleicht klingen mag - häufig werfe ich einfach eine Münze. Dabei geht es jedoch weniger darum, das gefallene Ergebnis anzunehmen. Denn wenn ich das Gefühl habe, ich würde die Münze am liebsten wieder umdrehen und statt Zahl Kopf wählen, dann kenne ich meine Entscheidung. Ebenso, wenn Erleichterung eintritt.

Vertraut dem Zufall

Dieser Tipp gilt natürlich nicht für Entscheidungen, die stärkere Konsequenzen haben. Aber bei kleinen Alltagsentscheidungen wie „Wo gehen wir etwas essen?“ oder „Welchen Drink bestelle ich“, lasse ich mich gerne überraschen. Dafür könnt ihr einfach eine Freundin oder vielleicht sogar eine fremde Person nach einer Empfehlung fragen.

Oft ist die Auswahl auch einfach zu groß. Da hilft es, sich künstlich zu beschränken. Zum Beispiel nur nach Restaurants suchen, die mit dem Buchstaben „A“ anfangen.

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