S E L F C A R E

RESILIENZ UND OPTIMISMUS


IMPULSE ZU RESILIENZ VON KINGA KATHARINA SLOTA

1 2 . F E B R U A R 2 0 2 0

Von der Wichtigkeit wieder aufzutanken

Wenn wir eines merken, dann dass die Grenzen zwischen Job und Freizeit immer mehr miteinander verschwimmen. Angefangen von flexiblen Arbeitszeiten, über neue Kommunikationswege - die Digitalisierung gibt uns immer mehr Möglichkeiten. Stellt uns damit aber auch vor die große Herausforderung unsere eigenen Grenzen zu kennen und zu setzen. Über eine Sache sollten wir uns dabei besonders im Klaren sein: Auszeiten sind ein Muss! Um den Kopf freizukriegen, um wieder aufzutanken, vor allem aber um aus dem berühmten Hamsterrad auszubrechen. Denn nur aus einem freien Kopf heraus entstehen neue Impulse!

Und so verbrachte ich letztens einen ganzen Tag im Spa. Ganz allein, me, myself and I. Saunieren, schwimmen, lesen, dösen und nicht zu guter Letzt, ein wohltuendes Facial. Gönnung vom Feinsten! Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, aber es war mein erster Spa-Tag überhaupt. Und wer mich kennt, der weiß, wenn bei mir etwas zu kurz kommt dann sind es eben genau diese Pausen. Entsprechend dünn ist dann leider auch ab und an das Nervenkostüm. Glaubt mir, ich bin mir sehr wohl im Klaren darüber, dass Regeneration und Ausgleich die wichtigste Art der Kreativitätsförderung ist und essentiell, um leere Akkus wieder aufzuladen. Aber für mich persönlich nun mal einfacher gesagt als getan. Und ich weiß, damit bin ich nicht allein.

Und so bin ich zwar mehr schlecht als recht darin Urlaube und Auszeiten ordentlich zu planen. Doch ich würde behaupten, dass mich zumindest kleine Selfcare-Routinen im Alltag ganz gut über Wasser halten. Wenn auch ausbaufähig, denn Ruhephasen sind wichtig, um widerstandsfähig zu sein und vor allem eine ordentliche Portion Resilienz aufzubauen.

Genau damit haben wir uns im Februar tiefer beschäftigt: Resilienz und Selfcare. Nicht ganz uneigennützig natürlich, denn ich bin überzeugt davon, dass es unglaublich wichtig ist sich selbst Gutes zu gönnen, um Gutes zu geben.

Impulse zu mehr Resilienz

Jeder von uns kennt sie: Menschen, die nichts umhauen kann. Beneidenswert angstfrei und positiv laufen sie durch’s Leben, getreu dem Motto “was mich nicht umhaut, macht mich noch stärker”. Mit einem imaginären komme-was-wolle Auffangnetz im Rücken strahlen sie Sicherheit und Stärke aus. Probleme sind für sie Herausforderungen. Aber vor allem kennen sie ihre eigenen Grenzen und Bedürfnisse.

In der Psychologie nennt man sie Menschen mit hoher Resilienz. Einer seelischen Widerstandskraft, die vor allem mit dem Alter kommt und es uns ermöglicht, Krisen erfolgreich zu meistern. Die gute Nachricht: Resilienz ist trainierbar. Dabei gibt es kein Geheimrezept, das für alle gleich gut funktioniert. Es geht vor allem darum auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und gut für sich selbst zu sorgen. Wir haben euch ein paar Übungen für mehr Resilienz zusammengefasst.

"Ich bin überzeugt davon, dass es unglaublich wichtig ist sich selbst Gutes zu gönnen, um Gutes zu geben."

K I N G A K A T H A R I N A S L O T A

Trainiert Optimismus

“Alles wird gut” ist keine Floskel, es ist ein Glaubenssatz, der uns an die Hand nimmt um zuversichtlich und furchtlos in die Zukunft zu blicken. Dabei hilft das Mantra negative Gedanken und Ängste einen Schritt weiter zu denken. Große Veränderungen können angsteinflößend sein. Fragt euch nicht nur, was passiert “wenn”. Geht einen Schritt weiter: was passiert nachdem ich traurig war aufgrund einer Trennung? Richtig, das Leben geht weiter!

Glaubt an euch

Vertraut auf eure eigenen Fähigkeiten und fangt an mehr auf euer Bauchgefühl zu hören. Glaubt daran, dass ihr Krisen selbstständig bewältigen werdet. Versucht euch dabei vor Augen zu führen, aus wie vielen Krisen ihr bereits stärker hervorgegangen seid. 

Nehmt Hilfe an

Ein stabiles Netzwerk und echte Freundschaften sind nicht nur wichtig für gute Zeiten, sie sind euer Rückhalt in schwierigen Phasen. Sie geben euch Kraft und Sicherheit. Traut euch, ehrlich über Ängste zu sprechen und aktiv Unterstützung und Hilfe zu einzufordern.

Identifiziert eure Trigger

Welche Situationen provozieren euch besonders? Wie reagiert ihr körperlich auf Konflikte und Stress? Versucht Auslöser zu identifizieren um so aktiv auf sie zu reagieren. Kleine Achtsamkeitsübungen, wie ein Spaziergang oder Atemübungen, können euch in Momenten der Anspannung schnell helfen.

Drückt auf den Pauseknopf

Nehmt euch Auszeiten. Dabei muss es nicht immer direkt der große Urlaub oder die Detox-Kur sein. Versucht kleine Auszeiten und Momente der Selbstbesinnung  in eure Routine zu etablieren. Sei es mit dem Lieblingstee, einer Meditation oder der abendlichen Gesichtsmassage. 

VERNETZT EUCH MIT KINGA VIA INSTAGRAM & LINKEDIN.